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Darwin und der Kakadu National Park (29.10.-04.11.23)

Der Flug nach Australien war schwieriger als gedacht. Nach mehrmaliger Verschiebung wurde unser Flug komplett gestrichen und wir durften auf Kosten der Airline im Flughafen-Hotel übernachten. Den nächsten Tag haben wir dann am Flughafen verbracht, da unser Ersatzflug erst abends ging. Also haben wir nochmal die Gelegenheit genutzt und die japanischen kulinarischen Spezialitäten ausprobiert 🙂

Die Qual der Wahl 🙂
Udon-Nudeln mit gebratenem Huhn, Fisch und Ei
Gyoza (Teiggericht) und Ramen (Nudelsuppe)
Nudeln mit Octopus und Ei. Das mit dem Octopus wussten wir erst nach dem Essen 😀
Japanisches Bier vom Fass in fränkischem Format 🙂

Nun gehts endlich weiter nach Darwin, der nördlichsten Großstadt Australiens und Hauptstadt der Region Northern Territory.

Sonnenaufgang über Australien

Durch die Verschiebung unseres Flugs haben wir leider nur noch einen Tag Zeit in Darwin. Wir haben also einen etwas längeren Spaziergang durch die Stadt gemacht und uns ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Darwin Centotaph War Memorial
Administrators Office
Christ Church Anglican Cathedral Darwin
Legislative Assembly of the Northern Territory
Townhall Ruins – Das damalige Rathaus von Palmerstone (heute Darwin) wurde von einem Cyclon 1974 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Im Hintergrund „The Mall“ von Darwin, ein Einkaufszentrum.
Darwin Museum Underground WWII Oil Storage Tunnel 5 – mit Halloween Dekoration 🙂
Darwin Museum Underground WWII Oil Storage Tunnel 6 – Die Tunnel dienten damals als Versteck für Öl
Darwin Waterfront mit Wasserpark – Im Meer kann man wegen Krokodilen und giftigen Quallen nicht baden, also muss ein Wasserpark her – direkt an den Strand 🙂
Blühende Landschaften 🙂
Darwin Waterfront – ein kleiner Hafen mit Jetty im Hintergrund
E-Scooter mit Helm
Sportgeräte findet man überall in den Parks
Küste von Darwin
Cullen Bay – ein Hafen und meine Yacht rechts 🙂
Mindil Beach beim Muscheln suchen 🙂
Mindil Beach mit Sonnenuntergang
Der botanische Garten mit vielen Vögeln

Darwin wurde 1869 gegründet und seitdem schon dreimal wiederaufgebaut, nachdem es 1897, 1937 und 1974 durch Zyklone fast vollständig zerstört worden war.

Am nächsten Tag haben wir dann unseren Campervan abgeholt und sind Richtung Süden gefahren, um erstmal einzukaufen.

In Northern Territory gibt es viele Krokodile, mit diesem aber sollte man sich nicht anlegen 🙂

Anschliessend haben wir uns bei Alex auf dem Grundstück erstmal eingerichtet. Sie bietet Stehplätze für Caravans an und war sehr gastfreundlich. Auch ihre drei Hunde waren lustige Zeitgenossen 🙂

Der Campervan ist nun unser neues zu Hause für die nächsten 3 Wochen. Der Hund kommt aber nicht mit 🙂
Ein Frosch bei Alex im Garten. Babsi wollte ihn am liebsten mitnehmen 🙂

Nach der ersten Nacht im Camper mussten wir feststellen, es ist nachts echt warm – ca. 30 Grad. Diesmal hatten wir einen Stehplatz mit Strom und konnten somit die Klimaanlage im Camper nutzen. Mal sehen, wie es ohne wird 🙂 Los gehts, in drei Wochen wollen wir in Adelaide sein 🙂

On the road

Unser erstes Ziel war das Fogg Dam Conservation Reserve, eines der bedeutendsten Feuchtgebiete im Norden Australiens und Heimat vieler Vogelarten und anderer Tiere. Man konnte mit dem Auto auf einem Damm entlang fahren und die Tierwelt bestaunen. Zu Fuß war der Walk wegen Krokodilen geschlossen. Gesehen haben wir aber keins 🙂

Pflanzenwelt
Little Egret – ein Seidenreiher
Ein Lizard
Ein Ibis
Wieder Seerosen
Pandanus Lookout

Danach ging es weiter Richting Kakadu National Park. Auf dem Weg dorthin gab es noch einige Lookouts zum Anhalten, wo man die Tierwelt der nordaustralischen Wetlands beobachten kann.

Unendliche Weiten 🙂
Road trains teilweise mit 4 Anhängern und bis zu 60m lang
Lookout „Window on the Wetlands“
Mamukala Wetlands – Tausende Vögel, soweit das Auge reicht
Mamukala Wetlands – noch mehr Vögel
Mamukala Wetlands – Vögel 🙂
Andere Vögel 🙂
Zur Abwechslung mal ein Wallaby
Und der South Alligator River – schon der Name lädt zum Baden ein 🙂

Abends sind wir dann auf unserem Campingplatz, der Kakadu Lodge, erstmal in den Pool gesprungen.

Die 40 Grad tagsüber sind eigentlich nur im Auto beim Fahren auszuhalten. Deshalb haben wir beschlossen, unsere Wanderschuhe rauszuholen und am nächsten Tag in der Mittagssonne erstmal zwei Wanderungen im Kakadu National Park zu machen 🙂 4 Liter Wasser am Tag sind kein Problem.

Nawurlandja Lookout
Nawurlandja Lookout

Gleich bei der ersten Wanderung zum Nawurlandja Lookout haben wir ein älteres Ehepaar aus Basel getroffen und unsere Schwyzerdütsch wieder etwas aufgebessert. Sie hatten die selben Ziele an dem Tag wie wir und wir sind uns noch mehrmals über den Weg gelaufen 🙂

Danach ging es in die Burrungkuy (Nourlangie) Region, wo man alte Felsmalerein der Aborigines findet. Dargestellt wurden meist figurativ die Tierwelt und Menschen. Bilder wurden auf Fels gemalt und geritzt, in Sand gezeichnet, auf Körper und Baumrinden gemalt.

Nachmittags ging es dann zum Cahills Crossing, ein Aussichtspunkt, wo man Krokodile beoachten kann, wie sie auf ihr Mittagsmal warten 🙂 Der Alligators River flutet bei Hochwasser die Straße und die Fische werden den bereits wartenden Krokodilen auf dem Tablett serviert 🙂

Die einheimischen stört es nicht, wenn die Straße überflutet ist und voll ist mit Krokodilen – einfach durchfahren 🙂
Die Straße fast verschwunden bei Hochwasser
An die 30 wartende Krokodile haben wir gezählt
Dummdidumm…

Ein weiteres Highlight war der Ubirr-Rock. Auch hier konnte man die Kunst der Aborigines bestaunen und von einem Aussichtspunkt aus die Überflutungszone von Nadab anschauen. Während der Regenzeit (November bis März) steht dieses Gebiet 2-6 Monate lang unter Wasser.

Babsi auf Ubirr-Rock

Abends sind wir dann noch weiter südlich gefahren zum nächsten Campingplatz, der Cooinda Lodge, wo wir auch umgehend den Pool aufsuchten. Unsere Camping-Nachbarn sind ein Ehepaar mit Baby aus Israel, die bereits seit 7 Wochen mit ihrem Wohnmobil durch Australien fahren und nun aufgrund der aktuellen Situation in ihrer Heimat noch ein paar Wochen Neuseeland hinten dran hängen, um nicht heimfliegen zu müssen.

Am nächsten Tag buchen wir früh um 6:45Uhr eine Bootsfahrt in den Yellow Water Wetlands. Yellow Water (Ngurrungurrudjba) ist Teil der Überschwemmungsebene des South Alligator River und bietet unglaubliche Ausblicke auf die Tierwelt, darunter einige beeindruckende Salzwasserkrokodile.

Unser Boot 🙂
Ein ruhiges und friedliches Gewässer könnte man meinen 🙂
Unsere Guides bei der Yellow Water Tour
Little lied comorant
Seerosen
Ein Kingfisher
Krokodil beim Sonnenbaden 🙂
Ein Weissbauchseeadler
Krokodil in Lauerstellung

Nun verlassen wir den Kakadu National Park auch schon wieder. Mit einem 4WD hätten wir vielleicht mehr gesehen, aber auch mehr Zeit dafür gebraucht. Mit unserem Straßenkreuzer sind wir dafür flexibler und sind mit Dusche und WC unabhängig. Wir fahren zunächst nach Pine Creek, um wieder auf den Stuart Highway zu gelangen, die Nord-Süd Verbindung zwischen Darwin und Adelaide. Tanken und Wasservorrat kaufen bei jeder Gelegenheit ist hier bei diesen Entfernungen Pflicht! Der Liter Diesel kostet hier im Outback übrigens bis zu drei Australische Dollar, was immernoch billiger ist, als in Deutschland – bemerkenswert 🙂

Tschüss Kakadu National Park

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. DieserDave

    Viel Spass, immer volle Tanks und Batterien, abgesehen vom Grauwasser!

  2. Inge Wehrfritz

    Beim Lesen denke ich immer: warum habt ihr uns nicht mitgenommen? Es macht viel Spaß eure Reisebeschreibung zu lesen. Die weißen Vögel auf dem einen Bild mit der Unterschrift: „‚andere Vögel“: das sind die „Kakadus“. Mit denen hättet ihr sprechen können! Weiterhin gute Fahrt, Mutter

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