In unserer letzten Woche auf Fidschi geht es nun auf die Inselgruppe Yasawa-Islands, bestehend aus 20 kleinen Inseln. Hier soll es die schönsten und teuersten Hotels bzw. Resorts auf ganz Fidschi geben. Wir gönnen uns 3-Sterne Hotels, welche gerade so in unser Budget passen.
Der erste Stopp ist Kuata Island mit nur einem Hotel auf der Insel. Ich finde, wir sind nun auf diesen Yasawa-Islands im „Paradies Fidschi“ angekommen, von dem jeder über Fidschi so schwärmt. Unser Hotel „Barefoot Kuata Island“ ist ein Traum 🙂








Am nächsten Tag machen wir einfach mal nichts, nur ein bisschen schnorcheln 🙂




Der zweite Stopp am Tag darauf ist „Nanuya Lailai Island“ mit dem Nanyua Island Resort. Wir fahren drei Stunden mit unserer Fähre dorthin, an mindestens sechs Inseln vorbei.







Und schließlich kommen wir an unserer Insel an, Nanuya Lailai Island.

Wir werden mit fidschianischem Gesang und Ukulele begrüßt, bekommen eine Muschelkette und einen Cocktail.








Hier bleiben wir zwei Nächte. Am nächsten Tag machen wir natürlich wieder eine kleine Schnorcheltour und sehen tolle Korallen, tausend Fische, eine Schildkröte und einen Riffhai. Ansonsten genießen wir gerade das Nichtstun und machen Urlaub vom Urlaub 🙂



Der dritte und letzte Stopp auf den Yasawa-Islands ist das Resort „Blue Lagoon Beach“ auf Nacula Island.

Natürlich gehen wir auch hier wieder auf dieser Insel unseren Lieblingsbeschäftigungen nach, nämlich dem Schnorcheln und dem Relaxen.













Nach 6 Tagen relaxen und Insel-Hopping fahren wir wieder mit unserer Fähre 4,5 Stunden nach Denarau Island zum Hauptinsel zurück. Wir übernachten noch einen Tag in Nadi in dem Hotel, in dem wir am ersten Tag übernachtet haben, denn dieses hat eine Waschmaschine zum Wäsche waschen 🙂
Unser Fazit für Fidschi
Auf der großen Insel Viti Levu, in den großen und kleinen Städten dort, leben die Menschen sehr einfach. Wenn man nicht wüsste, dass man auf Fidschi ist, würde man meinen, man ist mitten in Indien gelandet. Ein Allerlei aus Einfachheit, manchmal Armut, aber auch moderner Welt begegnet man hier. Die Touristenwelt mit den super teuren Hotels und das normale Leben der Fidschianer werden jedoch kaum vermischt. Die Touristen sind in ihren wunderschönen Hotels am Strand oder auf ihren paradiesischen Inseln, welche sie kaum verlassen und werden mit Taxis, Bussen oder Booten zur nächsten Tour, zum nächsten Hotel oder zur nächsten schönen Insel gefahren.
Wir als Backpacker haben versucht „beide Seiten der Medaille“ von Fidschi kennenzulernen. Wir waren in großen und kleinen Städten auf dem Festland Viti Levu, den kleinen einfachen Dörfern im Landesinneren, aber auch in für uns gerade so bezahlbaren, teuren Hotelanlagen am Strand und auf kleinen paradiesischen Südsee-Inseln. Dies unterscheidet sich preislich enorm, beispielsweise kostet der „Nicht-Touristen-Bus“ 5,89 Fidschidollar von Suva nach Pacific Harbor, während du für eine „Touristenfahrt“ mit dem Taxi oder Kleinbus gleich 50 Fidschidollar zahlst.
Die Fidschianer begegnen einen immer freundlich und mit ihrem „Bula“ zur Begrüßung kommen sie – im Gegensatz zu den verhaltenen Japanern – direkt auf einen zu und fragen interessiert, wo man her ist. Sie sind neugierig, man kann sie alles fragen und tolle Gespräche führen z.b. habe ich bei einer zweistündigen Busfahrt eine Fidschianerin aus Suva kennengelernt. Sie sind sehr hilfsbereit und auch sehr stolz auf ihr eigenes Land.
Wir hatten eine entspannte „Fidschi-Time“ hier und sagen „Vinaka“ (Danke) und „Moce“ (Auf Wiedersehen) zu Fidschi!
Auf geht es nach Los Angeles!
Bis bald 🙂


Wieder einmal spannend zu lesen – eure Reisebeschreibung. Wie habt ihr die Unterwasserbilder gemacht? Mit dem normalen Handy sicher nicht. Oder gab es dabei professionelle Hilfe? Gruß, Mutter
Die Fotos sind fast quadratisch, vermutlich stammen die von der Actioncam Gopro Hero 12, die nimmt im Bildformat 8:7 auf.
@Marco: taugt das Ding, Fotos sehen ja ganz gut aus?
„Urlaub vom Urlaub“, das gefällt mir.
Ich muss noch ein wenig schneller und öfter lesen, wie ihr bemerkt 🫣
Weiterhin gute Reise!!!