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Fidschi – Suva und Denarau Island (2.12.-8.12.23)

Fidschi hat insgesamt 333 Inseln, davon sind 110 bewohnt. Der größte Teil der Bevölkerung Fidschis lebt auf der größten Insel „Viti Levu“ und auch gleichzeitig in dessen Hauptstadt „Suva“ (94.000 Einwohner). Wir fahren nun mit dem Bus von Pacific Harbour zur Metropole Fidschis (Suva) und verbringen dort ein paar Tage. Dort angekommen, beziehen wir unser Hotel und schauen uns danach ca. 2 Stunden den Stadtkern von Suva an.

Amts- und Wohnsitz des Präsidenten von Fidschi – Ein Wächter bewacht den Eingang in praller Sonne und tropischer Hitze ohne sich zu bewegen
Regierungsgebäude von Suva – Davor der Albert Park, in dem oft Sportveranstaltungen stattfinden
Oberster Gerichtshof Fidschis
Flagge von Fidschi – Fidschi ist seit 1970 unabhängig vom Vereinigten Königreich
Grand Pacific Hotel – Ein bekanntes Hotel, das 1914 erbaut wurde und bis heute noch ein 5-Sterne-Hotel ist
Rathaus von früher, wo sich die „feine weiße Gesellschaft“ zu Tanzveranstaltungen traf
Neues Rathaus mit Weihnachtsbaum davor
Im Vordergrund „Tikos Floating Restaurant“, dahinter der Hafen Fidschis mit Containerschiffen und im Hintergrund sieht man den Berg Korobaba

Es gibt zwei ethnischen Gruppen, die auf Fidschi leben: Die indigenen Fidschianer (Ureinwohner) und die Indo-Fidschianer. 1879 wurden unter britischer Kolonialherrschaft indische Arbeitskräfte für den Zuckerrohranbau auf Fidschi angeworben. Die Nachkommen dieser Inder leben bis heute noch hier (Indo-Fidschianer) und machen ca. 40% der Gesamtbevölkerung aus. Es gibt daher drei Sprachen: Fidschianisch, Indisch und zum Glück aber noch die Amtssprache Englisch, daher können wir uns gut mit Allen verständigen.

In Fidschi leben die Menschen auch mit drei verschiedenen Religionen zusammen, dem Hinduismus, dem Islam und dem Christentum, d.h. es gibt Moscheen, Indische Tempel und Kirchen in der Stadt Suva.

Sacred Heart Cathedral in Suva
Moschee in Suva
Indischer Tempel in Suva

Wir fühlen uns manchmal auf Fidschi etwas unsicher und unwohl, vor allem in großen Städten wie Suva oder Nadi. Man soll Abends und Nachts nicht aus dem Haus gehen. Die Häuser oder Einkaufsläden sind eingezäunt, fest abgeriegelt oder mit Kameras abgesichert, auch unser Hotel. Die ganz kleinen Ein-Mann-Mini-Supermärkte sind zum Schutz der Verkäufer komplett vergittert und man kann nur durch ein kleines Fenster einkaufen. Außerdem werden wir oft von Leuten angesprochen, die uns etwas verkaufen oder anbieten wollen, denn wir fallen ja als weiße Touristen äußerlich sehr auf. Wir merken, dass wir keine weiteren Touristen in den Städten sehen und gehen davon aus, dass sie alle in ihren teuren Hotels oder Resorts an den Stränden dieser Insel sind oder auf den vielen kleinen Inseln, wo es nur Palmen und Sand gibt 😉

Suva Innenstadt auf dem Weg zum Busbahnhof
Manche Häuser schmuddelig und verfallen
Kleiner Marktstand hinter Gitter zum Schutz der Verkäufer

Da uns Suva nicht ganz so gut gefällt, wollen wir nun eher Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt anschauen, z.b. den Mount Korobaba besteigen – einen Berg, der 10km vor der Stadt liegt und von dem man auf Suva herunterblicken kann. Wir stellen aber fest, dass heute – also am ersten Advent – Sonntag ist und keine Busse dorthin fahren, daher wird es für uns ein Wasch- und Einkaufstag.

Für den nächsten Tag haben wir eine Tour gebucht. Sie heißt „Jewel of Fidschi“. Wir werden sehr früh abgeholt und fahren aus Suva heraus in die kleine Stadt Navua. Dort fahren wir zum Navua River und werden mit einem kleinen Boot zu einem schönen Wasserfall gefahren. Nachdem wir dort ausgiebig gebadet haben, bringen sie uns mit einem Bambusfloß zu einem fidschianischen Dorf, dem „Koromakawa Village“. Es gibt dort ein leckeres fidschianisches Buffet (Lovo), eine Kava-Zeremonie, tolle Tanzvorführungen und Vorstellungen fidschianischer Traditionen und Kulturen.

Bootsfahrt auf dem Navua River
Unser kleines Boot und der Navua River
Marco vor dem Navua River
Wanderung zum Wasserfall durch den Regenwald
Einheimische springen von den hohen Felsen in das Wasser
Wir baden in der Lagune des 80m hohen Wasserfalls
Unser Guide lenkt das Bambusfloß wieder den Fluß hinunter
Im fidschianischen Dorf angekommen, wird uns gezeigt, dass unser Essen unter diesem Erdhügel liegt. Dies nennt sich Lovo und ist das typische Essen auf Fidschi aus Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst in einem Erdofen gegart
Sie decken den Erdhügel auf und wir sehen darunter unser Essen – heutzutage schummeln sie etwas mit Alufolie 🙂
Traditionelle Kava-Zeremonie – Kava schmeckt sehr erdig
Tanz-Vorführung der Männer
Tanz-Vorführung der Frauen

Nachdem die Männer tanzen und danach die Frauen, werden wir aufgefordert auch zu tanzen. Das hat Spaß gemacht 🙂 Als Belohnung gibt es ein leckeres fidschianisches Lovo-Buffet.

Leckeres Buffet mit Reis, Kartoffel-Curry, Nudelsalat, Spinat mit Kokosmilch, Kürbis, Fisch, Hühnchen, Taro-Blätter mit Kokosnusscreme, Salat, Ananas…
Natürlich kochten die fidschianischen Damen
Uns wird gezeigt, wie man innerhalb einer Minute eine Kokosnuss öffnet
Fidschianische Kinder singen ein Lied
Unser Guide zeigt uns wie man aus einem Palmenblatt einen Korb flechtet
Korb, in den man Essen zum Kochen hineinlegen kann
Fidschianische Damen flechten aus Blättern Matten
Eine fidschianische Dame – Trägt sie die Blume rechts hinterm Ohr, ist sie verheiratet. Steckt die Blume hinter dem linken Ohr, ist sie Single.
Sie singen noch ein Abschieds-Lied und präsentieren uns selbstgemachte Souvenirs zum Kaufen. Ich kaufe mir einen hübschen Sulu (Sarong) für den Strand 🙂
Vorfahre des Fidschi-Dorfes, Oberhäuptling und Kannibale von 1800 „Tui Namosi“ (Bild rechts)

Insgesamt war es ein toller Tag und ein guter Einblick in die fidschianische Kultur. Wir haben viel über sie gelernt und es hat uns sehr gut gefallen.

Nun geht es mit einem klimatisierten Bus 4,5 Stunden wieder zurück nach Nadi in ein Resort am Strand (Club Fiji). Wir fahren mit dem schönsten Bus von Fidschi, welcher etwas mehr kostet, ganze 20 Fidschidollar (8,27Euro). In den kleineren Städten sind die Busse nicht so modern und etwas verrostet, die Tür bleibt beim Fahren offen und zum Aussteigen muss man an einer Leine ziehen, welche eine Klingel ganz vorne betätigt.

Klimatisierter moderner Pacific Bus
Pacific Bus – sogar mit sehr lautem Fernseher vorne, welcher uralte amerikanische Sendungen zeigt
Kleine Stadtbusse mit Leinen zum klingeln, um auszusteigen

Wir bleiben nun 4 Tage in unserem Resort Club Fiji, in welchen wir einen Bungalow am Strand haben.

Unser Bungalow im Resort Club Fiji
Nach der langen Busfahrt von Suva nach Nadi kurz mal in der Hängematte ausruhen in unserem Resort Club Fiji
Blick am Abend auf Palmen und Meer am Club Fiji
Leckeres Abendessen und Cocktails im Club Fiji

Von Club Fiji planen wir drei Touren ab Denarau Island, welches die Insel direkt nebenan ist und an deren Hafen alle Touren mit Booten zu sehr vielen kleinen Inseln starten.

Die erste Tour sind zwei Tauchgänge. Wir fahren also mit dem Boot und unserer Tauchausrüstung von Denarau Island zur Inselgruppe „Mamanuca Islands“. Dort liegt die winzige Insel Namotu am Malolo Barrier Reef. Ich war sehr nervös und aufgeregt, denn es war ja mein erster großer Tauchgang bis 18m im weiten Ozean. Aber unter Wasser war die Aufregung vorbei und die Unterwasserwelt mit dem Korallenriff und den vielen bunten Fischen war einfach nur noch wunderschön. Eine Muräne und eine riesige Schildkröte haben wir auch gesehen.

Ausgeliehene Tauchausrüstung
Unser Tauch-Guide und ich
Unser Tauch-Guide und Marco 🙂
Insel Namotu am Malolo Barrier Reef, an dem wir tauchen

Mit unserer GoPro konnten wir sogar unter Wasser Bilder machen. Unser Guide hat uns gefilmt und Fotos gemacht.

Eine Schildkröte – Sie ist für Fidschi was ganz besonderes und bedeutet „Langes Leben“
Marco und ich und eine Schildkröte
Ein riesiger Stein auf dem Meeresgrund
Marco und eine Schildkröte
Viele viele Fische
Marco und ich unter Wasser
Zwei Anemonenfische

Die zweite Tour von Denarau Island geht auf „South Sea Island“, eine ganz kleine Insel, welche aus nur einem Resort besteht und ca. 150m Durchmesser hat. Wir verbringen den Tag über dort und relaxen 🙂

Unsere Fähre zu South Sea Island
South Sea Island
Wir relaxen…
…und trinken Cocktails
Dazu gibt es Entertainment…
…und ein leckeres Buffet
Zwischendurch schnorcheln wir…
…und fahren mit einem kleinen Boot zu einer Stelle, an der es viele Fische zu sehen gibt.
Fisch – welcher? Leider keine Ahnung 🙂
Blauer Seestern

Die dritte Tour ist an meinem runden Geburtstag 🙂 Wir fahren mit einem Segel-Katamaran um die Inselgruppe der „Mamanuca Islands“. Wir halten in der Nähe von Malolo Island, schnorcheln dort am Korallenriff und bekommen auf einer Sandbank mitten im Meer ein kühles Getränk. Danach gibt es ein Buffet und zwischendurch leckere Cocktails.

Ich – nun etwas älter 🙂
Standup Paddel waren auch an Bord – aber an dem Tag war leider zu viel Strömung
Kurze Pause vom Schnorcheln auf einer Sandbank. Im Hintergrund unser Segel-Katamaran
Mein Geburtstagskuss 🙂
Wir sehen beim Schnorcheln einen riesengroßen Zebrahai. Zum Glück sind wir an der Wasseroberfläche und er am Boden ganz weit weg 🙂
Es gab noch zwei weitere Geburtstagsgäste – Die Dame rechts von mir ist 30 geworden und der Herr links von mir 80. Wir bekamen ein fidschianisches Ständchen und eine leckere Süßspeise 🙂
Unsere Crew singt uns ein Abschiedslied am Ende des Tages

Es war eine traumhafte Tour, genau das richtige für meinen Geburtstag! 🙂

Bis bald 🙂

Dieser Beitrag hat 3 Kommentare

  1. Jasmin

    Was für ein toller Geburtstag!!!!
    Den wirst du sicher noch lange in Erinnerung behalten!
    Sieht alles paradiesisch aus 🥰

  2. Zofie

    Traumhaft dein Geburtstags-Tag 😁👍
    Du schaust auf jeden Fall immer noch genau so gut aus wie damals zu Studienbeginn! Hat sich nix verändert…doch…du hast mehr Mukkis 😎Bleib so ein Sonnenschein wie Du bist und genieße diese mega Reise und die vielen Abenteuer! Es ist schön Dich und Euch so glücklich zu sehen☺️
    Und wirklich was für ein Zufall mit den 2 weiteren „runden“ Geburtstagskindern…30/40/80

  3. DieserDave

    Hey Babis,
    und natürlich auch: Hey Marco,
    feiert doch einfach weiter so bis Ostern!

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