TAG 1
Unser erstes Ziel ist Japan! Der Flug geht 6 Stunden nach Dubai. Dort eine Stunde Aufenthalt und dann weitere 9 Stunden in die Weltmetropole Tokyo (ca. 10 Mio Einwohner). Am Flughafen um 22:30Uhr angekommen, muss man erstmal Fingerabdrücke abgeben, Fotos machen, Gepäck abholen und durch den Zoll. Danach SIM-Karte kaufen und Geld abheben (ca. 156 japanische Yen sind 1 Euro). Bus oder Zug fährt um diese Uhrzeit keiner mehr, also für 9700 Jpy mit dem Taxi, in japanisch „Takushi“ (ausgesprochen: Takschi (タクシー)) ab ins Hotel in unseren Stadtteil Shibuya. Am nächsten Tag erkunden wir die Shibuya Kreuzung. Zu Stoßzeiten können bei nur einer einzigen Grünphase schon mal bis zu 2.500 Menschen die Kreuzung überqueren.


Hier wacht der weltberühmte Hund Hachiko. Zum Fotografieren wird aber angestanden und nicht vorgedrängelt!


Wir fahren zum Senso-ji Tempel, dem ältesten Tempel der Stadt nach Asakusa. Bis wir herausfinden, wie man mit U-bahn/S-bahn dorthin kommt, dauert es ein ganzes Weilchen. Mein 1-Jahr gelerntes Japanisch hilft uns ein ganz klitzekleines bisschen dabei weiter, obwohl die meisten in Tokyo Englisch können. Da bin ich schon ein bisschen stolz drauf, dass er mich verstanden hat. „Sumimasen, eki wa doko desu ka?“ (Entschuldigen Sie, wo geht es hier zum Bahnhof?).







Überall sieht man Katzen, Kitsch, Animé und Spielautomaten 🙂






Gleich in der Nähe des Asakusa-Schreins ist der Skytree Tower Tokyo, mit 634 Metern Höhe das drittgrößte Gebäude weltweit.




Abends gehen wir in Shibuya etwas essen. Zum Trinken bestelle ich mittlerweile immer Oolong-, Matcha- oder Grüntee. Viele trinken Tee mit Eiswürfeln & Milch.


TAG 2
Wir besuchen den Tokyo Tower. Er ähnelt dem Eiffelturm in Paris und ist sogar 8m höher.





Danach laufen wir zum Zojo-ji Tempel. Zwischen riesigen Hochhäusern gibt es hin und wieder ältere Tempel.


Weiter geht es zum Shibarikyu-Park. Solche Parks sind kleine grüne Oasen zum Relaxen und Entspannen. Hier darf man nicht joggen, nicht rauchen oder Ball spielen und man sollte sich ruhig verhalten.


Zum Abschluss des zweiten Tages fahren wir nach Akihabara, ein total verrücktes Viertel. Ein bisschen wie ein kleines Las-Vegas. Man wird erschlagen von blinkenden Werbetafeln und im „Big Apple“ sitzen hunderte von Leute an Spielotheken und zocken. Viele Kaufhäuser unter dem Motto Technik und Computer. Auch gibt es unzählige Spielautomaten mit Kitsch, Animé Kaufhäuser und skurille Maid-Cafés, in denen Essen mit Entertainment kombiniert wird. Letzteres probieren wir aus und lassen uns von einer Maid süße Desserts servieren und machen mit ihr Fotos.







TAG 3
Den dritten Tag starten wir am Fischmarkt nach Tsukiji Outer Markt und probieren Fisch und andere Köstlichkeiten.



Vom Fischmarkt laufen wir zum Hamarikyu- Park, einen dieser grünen japanischen Gärten mit niedlichen Teehäusern, in denen die Teezeremonie abgehalten wird.




Dann fahren wir mit S & U-bahn nach Oidaba über die Rainbow Bridge, welche nachts in Regenbogenfarben beleuchtet ist. Dort steht eine Freiheitsstatue und die Unicorn Gundam Statue.



Schließlich essen wir neben an zu Mittag. Wir haben ordentlichen Hunger. Der große Hunger wird jedoch mit Stäbchen eher langsam gestillt. Marco tut sich noch etwas schwer damit, aber Übung macht den Meister.

Neben dem Stäbchen essen gibt es weitere Gepflogenheiten der Japaner. Zum Beispiel wird immer ganz rechts oder ganz links gelaufen.

Auf den Rolltreppen wird nicht gelaufen. Alle stehen brav auf der linken Seite.

Bei der U-bahn wird angestanden. Hier wird nie gedrängelt.

Geraucht wird nur in ausgewiesenen, ganz seltenen und versteckten Bereichen hinter Büschen oder in einer Einzelkabine.


Tokyo ist eine der saubersten Städte der Welt. Nirgendwo liegt Müll herum, jedoch Mülleimer gibt es sehr selten. Jeder nimmt seinen Müll wieder mit nach Hause oder freut sich unendlich, wenn er mal einen Mülleimer sieht (so wie ich auf dem Bild).

Jede Toilette hat eine Fernbedienung mit verschiedenen Funktionen und man könnte z.b. Musik zum Toilettengang einstellen, damit der Nachbar nichts unanständiges hört.

Über solche Benimmregeln könnte man noch mehr berichten. Das auffälligste Verhalten ist das Vermeiden von Körperkontakt, das häufige Verbeugen und die Höflichkeit.
Wir fahren zum Abschluss des Tages in den Stadtteil Shinjuku, wo das Tokyo Metropolitan Government Building steht, was man als Rathaus von Tokyo bezeichnen könnte.

Dort essen wir leckersten Sushi, welches vom Koch persönlich vor einem gerollt wird.


TAG 4
An unserem letzten Tag in Tokyo haben wir Tickets für das Sky Rooftop in Shibuya reserviert. Unsere dritte Aussichtsplattform diese Woche. Sie ist diesmal nach oben offen und hat zusätzlich eine Rolltreppe, mit Glasboden natürlich.



Wir machen noch eine Bootsfahrt auf dem Fluß Samida von Asakusa bis zum Hamarikyu-Park und laufen dort zum Kaiserpalast. Weder Kaiser noch Palast ist zu sehen, dafür viele Wächter und Polizisten, die ihn bewachen.


Unsere letzte Aktion in Tokyo ist ein digitales Museum, das „teamLab Planets“. Das Museum darf man nur barfuß betreten, damit die Effekte der vielen Spiegel, des Wassers, des Lichts und des digitalen Effekts zur Geltung kommen.











So, nun verlassen wir Tokyo und fahren mit dem Camper aufs Land. Bis bald 🙂

Wann habt ihr Zeit das Tagebuch zu schreiben? Alles sehr überraschend und fremd.
Wow, sehr gute Zusammenfassung.
Jetzt erholt euch erstmal vom dem Trubel und lasst die Eindrücke sacken
Ach schön, ihr beiden! Bin gespannt, was ihr weiterhin Spannendes berichtet 😘 Lasst es euch gut gehen 🤗
Wow, so cool! Klingt alles voll aufregend und spannend 😀 Definitiv auch mal ein Reiseziel für mich 😁 Bin schon ganz gespannt, wie es in Japan so weiter geht!
Viel Spaß noch ihr beiden, drück euch 😘
Hi zusammen, wirklich sehr schön zusammengestellt und beschrieben 🤓 Definitiv auch auf meiner ReiseZielListe dieses Japan ✌️ Viel Spaß und Freude weiterhin!